Musik und Fußball – ist das nicht ein unversöhnlicher Gegensatz? Dass das nicht so sein muss, hat das Jahreskonzert des Musikvereins Spielberg am Pfingstsamstag bewiesen. Geplant war es wie immer als Muttertagskonzert, musste wegen der Erkrankung des Dirigenten aber um vier Wochen verschoben werden. Jetzt war es endlich soweit, noch rechtzeitig vor Beginn der Fußball-WM in Brasilien. Die war nämlich das Thema des Abends. Die Berghalle in Spielberg hatte sich in eine Fußball-Arena verwandelt - abgesehen von den Zuschauermassen, da hat es die Musik deutlich schwerer als der Fußballsport. Vom Anpfiff an zeigte das Modern Sound Orchestra, das gemeinsame Jugendorchester der Musikvereine Etzenrot und Spielberg, sein großes Können. Von Brasilien über Lenas „Satellite“ für Deutschland und die Serengeti zurück zur südamerikanischen „Latin Band Parade“ führte die Reise durch einige WM-Teilnehmerländer. Dirigent Benjamin Knab und seine jungen Musikerinnen und Musiker begeisterten das Publikum mit mitreißender Musik und wurden erst nach einer Zugabe vom Platz gelassen.

Nun wurde die ganze Mannschaft ausgewechselt, das Blasorchester des Musikvereins Spielberg unter seinem Trainer (Dirigenten?) Steffen Unser war eingelaufen und setzte die musikalische Reise durch die Fußball-Nationen fort. Aus England erklang die „Fantasia on British Sea Songs“, eine Kult-Veranstaltung von echtem britischem Humor. Es folgte ein  Höhepunkt des Abends, die Uraufführung des Orchesterstücks „Goal!“ von Kim-Dirk Linsenmeier, der in Spielberg musikalisch aufgewachsen ist und dieses Werk „seinem“ Verein gewidmet hat. Er war auch selbst an der Bassposaune mit dabei. Ein WM-Endspiel wird hier musikalisch dargestellt, die Hymnen der beiden Mannschaften wetteifern miteinander, Fangesänge ertönen, die Spannung im Stadion kulminiert in dissonant aufgetürmten Akkorden. Ein Tor fällt, dann der Ausgleich, lauter Jubel aus verschiedenen Teilen des Orchesters. Schließlich zeigt die Zeitlupe den Siegtreffer, noch einmal Jubel und Trauer vor einem versöhnlichen Schluss. Hier ist es gelungen, in heutiger Musiksprache eine Verbindung von Fußball und Musik zu schaffen. Die Orchestrierung ist originell, und das Spielberger Blasorchester mit Steffen Unser bewies mit Können und Spielfreude, dass es einer solchen Komposition durchaus gewachsen ist.  Vor der Halbzeitpause gab es dann noch Musik aus Deutschland: „Johnny Small“ alias Hänschen klein aus der Feder von Roland Kreid erklang jazzig als Dixie und im Big-Band-Swing, als Militärmarsch oder Hollywood-Musik.

Nach der Pause war man in den USA zu Besuch, natürlich mit einem Medley des unsterblichen Glenn Miller. Dann der Sprung in die italienische Oper: die zauberhafte Puccini-Arie „O mio babbino caro“  aus „Gianni Schicchi“, wundervoll gesungen von Ulianah Nesterova, der in Spielberg wohlbekannten Sängerin und Chorleiterin. Endlich ging es auch nach Brasilien mit „Tico Tico“ und heißen Samba-Rhythmen, von dort weiter nach Mexiko zu den „Children of Sanchez“ und schließlich zum amtierenden Weltmeister Spanien, wo mit „España Cañí“ und feuriger Zigeunermusik die Reise zu Ende ging. Großer Applaus war der Dank des Publikums, der wiederum mit zwei Zugaben belohnt wurde (Paul Linckes „Berliner Luft“ mit etlichen jungen Pfeifern).

 

Juni 2014   Fredy Hesselschwerdt

Der Musikverein Spielberg hat das Jahr 2014 mit seiner alljährlichen Winterfeier begonnen. Nach einem Sektempfang im Foyer begrüßte Vorstand Fredy Hesselschwerdt die Gäste, die in der voll besetzten Berghalle leider nicht alle einen Sitzplatz fanden. Joachim Karcher führte informativ und kurzweilig durch ein Programm, das vom neu gegründeten Juniororchester der Musikvereine Etzenrot und Spielberg eröffnet wurde. Die jungen Leute  unter ihrer Dirigentin Tatjana Sandhöfer hatten nach nur wenigen Proben ihren ersten Auftritt, sie zeigen Musizierfreude und lassen hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Hörbar gereift ist das „Modern Sound Orchestra“, das Jugendorchester aus Etzenrot und Spielberg. Mit seinem sehr engagierten Leiter Benjamin Knab präsentierte es „junge“ Musik von Michael Jackson über Lena bis zum Motto „Disco Lives!“.

Danach hieß es „Bühne frei“ für die jungen Elevinnen der Tanzschule „Atelier“ aus Spielberg und Ettlingen. In mehreren Gruppen führten die ca. 80 jungen Tänzerinnen das begeisterte Publikum auf eine Reise durch die Welt des modernen Tanzes. Der große Beifall und der Dank an Andi Schlaile vom Leitungsteam der Tanzschule machten deutlich, dass die Kombination von musikalischer Winterfeier und Tanzdarbietung gelungen ist.

Nach der Pause setzte das Blasorchester des Musikvereins Spielberg das Musikprogramm fort, mit seinem Dirigenten Steffen Unser unternahm es einen „Spaziergang in Eger“, eine klassische Polka von Ernst Hutter. Es folgte die Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder. Der Bezirksvorsitzende im Blasmusikverband Karlsruhe, Karlheinz Pfeiffer, lobte in seiner Ansprache die jahrzehntelange Treue von Musikerinnen und Musikern; für 10 Jahre aktives Musizieren wurden Larissa Ungerer und Benjamin Knab ausgezeichnet, für 40 Jahre Annette Rubandt, Jörg Rau und Joachim Rau. Vorstand Fredy Hesselschwerdt konnte anschließend auch fördernden Mitgliedern eine Urkunde für ihre lange Vereinszugehörigkeit überreichen: für 25 Jahre Mitgliedschaft an Thomas Keck, für 40 Jahre an Klaus Schüssler, Wilfried Weiss, Jürgen Mangler, Rüdiger Höfel, Joachim Karcher, Frank Kies, Achim Mößner, Joachim Becker und Andreas Greul. Für 50 Jahre im Verein wurde Karl Ott geehrt, er ist bereits Ehrenmitglied und im Verein unverzichtbar. Ebenfalls für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Egon Müller und Klaus Mößner in Abwesenheit zu Ehrenmitgliedern ernannt. Zu Ehren der Jubilare erklang der Marsch „Gruß an Böhmen“. Danach waren vom Blasorchester bekannte und beliebte Melodien zu hören, zunächst ein Medley aus Musik von Herb Alpert mit Welthits wie „A Taste of Honey“ oder „Tijuana Taxi“. Im Hinblick auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien und das Jahreskonzert zu diesem Thema folgte „Brasilianisches“: bei „Tico Tico“ zwang der Samba-Rhythmus die Holzbläser zu einem wahren Rausch der Geschwindigkeit. Zum Abschluss beherrschte der Swing die Berghalle. Im „Glenn Miller Potpourri“ mit „Moonlight Serenade”, “American Patrol” oder “Pennsylvania 6-5000” zeigte das Blasorchester, dass es auch Big Band sein kann. Und natürlich durfte “In the Mood“ nicht fehlen, ein Paradestück für Saxofone und Blechbläser. Mit einer Zugabe dankte das Orchester für den Applaus des Publikums.

Meist zu vorgerückter Stunde verließen die Gäste die Berghalle, bepackt mit Tombolapreisen und guten Eindrücken von einem wunderschönen Abend. Herzlichen Dank sei allen Mitwirkenden gesagt, ebenso allen Helfern, dem Küchenteam, Jörg Rau für die Tontechnik und Joachim Karcher für die Moderation. Danke auch allen Spendern von Tombolapreisen, neben vielen anderen insbesondere der Volksbank Ettlingen und der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen.

v.l. Bezirksvorsitzender Karlheinz Pfeiffer, Annette Rubandt, Joachim Rau, Jörg Rau (alle 40 Jahre).

 

v.l. Achim Mößner, Wilfried Weiss, Andreas Greul, Klaus Schüssler, Joachim Karcher (alle 40 Jahre).

Der Autor der Fotos ist Siegfried Retter, Karlsbad.

 

27.1.2014   Fredy Hesselschwerdt

Der Musikverein Spielberg hatte wieder zur alljährlichen Sonnwendfeier eingeladen - und startete diesmal mit einer ganz neuen Attraktion. Zur ersten Spielberger Traktorparade hatten sich etwa 40 Teilnehmer mit ihren  Traktoren eingefunden, und von  der Berghalle ging es in einer großen Parade zum Festplatz hinaus. Zum Teil festlich geschmückt, zumeist liebevoll hergerichtet und poliert, wurden neue und vor allem viele alte Maschinen längst verschwundener Hersteller von ihren stolzen Besitzern quer durch Spielberg gefahren. Zahlreiche sehenswerte Fabrikate waren zu sehen und konnten auf dem Festplatz gebührend bestaunt werden. Berthold Ottenschläger, Initiator der Spielberger Traktorparade, gab einen kurzen Einblick in die wechselvolle Geschichte des deutschen Traktorbaus und dankte allen Teilnehmern fürs Mitmachen.


Drei Schwarzwaldmädel auf einem Porsche-Traktor       Foto: Siegfried Retter

Anschließend wurde bei herrlichem Sommerwetter die Sonnwendfeier eröffnet, mit viel Musik, guter Laune und echter Dorffest-Atmosphäre auf dem Spielberger Festplatz. Zur Unterhaltung spielten die Blasorchester der Musikvereine Spielberg und Langensteinbach, und nach Einbruch der Dunkelheit zogen junge Leute mit ihren Fackeln übers Festgelände und entzündeten das Sonnwendfeuer. Beim Abbrennen des Feuers konnte man in gemütlicher Runde ein wunderschönes, stimmungsvolles Fest ausklingen lassen.

Ein herzlicher Dank gilt allen, die zum Gelingen der Sonnwendfeier beigetragen haben. Insbesondere geht unser Dank an die vielen freiwilligen Helfer bei der Vorbereitung und in den Ständen, an die Freiwillige Feuerwehr Spielberg für Präsenz und Wachsamkeit, an Herbert Welte und Jochen Dietz für das Feuerholz, sowie an Heiko und Timo Hunzelmann für die Errichtung des Feuers. Wir danken allen Gästen fürs Kommen und freuen uns schon aufs nächste Jahr!

 

 

 

 

(Fotos: Siegfried Retter)

 

Bericht von der Winterfeier 2013
 
Der Musikverein Spielberg hat das Jahr 2013 mit seiner traditionellen Winterfeier begonnen, und das bei richtigem Winterwetter. Nach einem Sektempfang im Foyer begrüßte Vorstand Fredy Hesselschwerdt die Gäste in der voll besetzten Berghalle, darunter auch zahlreiche Ehrengäste. Das Jugendorchester unter seinem Dirigenten Benjamin Knab eröffnete das musikalische Programm mit vorwiegend junger Musik, besonders gut gefielen ein Michael-Jackson-Medley und die Zugabe „Latin Band Parade“. Dem kleinen, aber feinen Jugendorchester ist die Freude am gemeinsamen Musik machen deutlich anzuhören. Vier junge Leute konnten von Jugendleiterin Corina Dietz für ihr bestandenes Leistungsabzeichen ausgezeichnet werden: Isabell Riedrich, Jasmin Gözel und Markus Maier haben das Bronze-Abzeichen erhalten, Larissa Ungerer das Gold-Abzeichen. Im Anschluss an den Auftritt des Jugendorchesters überreichte Karlheinz Löschner vom Lions Club Waldbronn/Karlsbad eine großzügige Spende für die Jugendarbeit des Musikvereins, die in Form einer Klarinette an den Vorstand übergeben wurde. 
Moderator Joachim Karcher führte nun in bekannt unterhaltsamer Weise durch das Musikprogramm des Blasorchesters. Es erklang Traditionelles wie die „Fuchsgraben-Polka“, aber auch amerikanische Schlager wie „The Great Pretender“ und „Goody Goody“ und zwei bemerkenswerte Jazz-Nummern: „Tribute to Harry James“ mit Jörg Rau, Joachim Rau, Nikolai Schaub und Friedhelm Müller als glänzende Trompeten-Solisten, dazu „SaxoPhoning“ mit Bertram Müller, Sabrina Schüßler, Alexander Mackert und Benjamin Knab am Saxofon. Vor allem diese beiden Stücke verraten die hervorragende Arbeit des neuen Dirigenten Steffen Unser. Die Zugabe „Gilbert O‘Sullivan“ brachte noch ein schönes Solo der Posaunisten Matthias Kühn und Simon Kühn. Der Marsch „Hoch Badnerland“ war den Jubilaren dieses Abends gewidmet. Für 25 Jahre fördernde Mitgliedschaft geehrt wurden Berthold Haas sowie (in Abwesenheit) Christina Kies und Thomas Christmann. 50 Jahre bei Musikverein sind Alfred Müller, Heinz Habig, Hans Mangler, Fritz Kies und Hugo Roßwag, die in Anerkennung ihrer langjährigen Mitgliedschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden. 
 
 
Für 20 Jahre Aktivität im Musikverein konnte Bezirksvorsitzender Karlheinz Pfeiffer die silberne Ehrennadel des Blasmusikverbands an Torsten Dörflinger, Fabian Ottenschläger, Nikolai Schaub und (in Abwesenheit) Patricia Frey überreichen. 
Nach der Pause standen die „Skysingers“ des Gesangvereins Frohsinn Spielberg auf der Bühne und bezauberten das Publikum mit wunderschönen Melodien. „Let it be“, „California Dreaming“ und Leonard Cohens „Hallelujah“ erklangen unter der Leitung von Uljana Nesterova. Nach reichlich Applaus für diesen gelungenen Auftritt öffnete sich schließlich der Vorhang für die bewährte Theatertruppe des Musikvereins. „Um halb acht ist Probe“ hieß es diesmal auf der Bühne, und fast wie im richtigen Leben war der Dirigent um halb acht allein im Probelokal. Seine Musiker trudelten nacheinander ein und berichteten von absonderlichen Notfällen; die Krönung war eine kleine Katze, die sich angeblich in der Tuba versteckt hielt. Mit viel Beifall für die humorvollen und sehr lebendigen Szenen dankte das Publikum den Akteuren Heiko Hunzelmann, Fabian Ottenschläger, Nikolai Schaub, Fredy Hesselschwerdt und Simon Kühn sowie dem Regisseur Stefan Riegler. Und da die Schauspieler auch Musiker sind, spielten sie „live“  zum Abschluss den „Zillertaler Hochzeitsmarsch“. Meist zu vorgerückter Stunde verließen die Gäste die Berghalle, bepackt mit Tombolapreisen und guten Eindrücken von einem wunderschönen Abend. Herzlichen Dank sei allen Mitwirkenden gesagt, ebenso allen Helfern, dem Küchenteam, allen Tombolaspendern, Jörg Rau für die Tontechnik, Joachim Karcher für die Moderation und besonders dem Lions Club Waldbronn/Karlsbad für die Instrumentenspende.
 
20.1.2013   Fredy Hesselschwerdt

Winterfeier beim Musikverein Spielberg
 
 Bericht für die Badischen Neuesten Nachrichten, Ausgabe Ettlingen
 
Zum Beginn des neuen Jahres hat der Musikverein seine Winterfeier – das ist gute Tradition in Spielberg. Am 8. Januar war es wieder soweit: Mit einem Sektempfang und stimmungsvoller Laternenbeleuchtung begrüßte der Musikverein seine Gäste in der Berghalle. Vorstand Fredy Hesselschwerdt erinnerte in seiner Begrüßung an das vergangene Jahr, das vor allem unter dem Zeichen einer neuen musikalischen Leitung stand. Das Jugendorchester unter seinem Leiter Benjamin Knab eröffnete das Musikprogramm mit zwei Stücken,  „You raise me up“ und „A Day in Space“. Es folgte ein gelungener Versuch: Jugend- und Blasorchester zeigten mit dem gemeinsam vorgetragenen Stück „Merry X-Mas“ von John Lennon, wie gut die beiden Orchester harmonieren. Durch das anschließende Programm des Blasorchesters führte Joachim Karcher in bewährter Weise, informativ und kurzweilig. Unter der Dirigentin Isabell Liebich, die jetzt ihr erstes Jahr in Spielberg erfolgreich hinter sich hat, bot das Orchester ein abwechslungsreiches Programm. Unter anderem waren Filmmusik aus „Fluch der Karibik“ und Hits von Udo Jürgens zu hören, und Tillmann Kappel als Solist spielte den „verrückten Wecker“. Viel Heiterkeit verbreiteten die „Variations on an kitchen sink“ mit nicht weniger als 8 Köchen, die hörbar mit allerlei Küchengerät hantierten. Danach wurden langjährige Vereinsmitglieder geehrt. 25 Jahre förderndes Mitglied ist Günter Guthmann, der leider nicht dabei sein konnte. Alfred Ungerer ist schon 40 Jahre Mitglied, er erhielt eine Urkunde mit Ehrennadel. Seit 20 Jahren aktiver Musiker ist Matthias Kühn, seine Ehrung übernahm der Bezirksvorsitzende Jürgen Kunzmann vom Blasmusikverband. Allen Geehrten gilt unser herzlicher Dank für ihre Treue zum Verein!
 
Nach einem zünftigen Marsch für die Jubilare („Pfeffer und Salz“) konnte Vorstand Fredy Hesselschwerdt eine gute Nachricht bekannt geben. Die Karl-und-Hilde-Holzschuh-Stiftung hat dem Verein eine Zuwendung über 2.000 Euro übergeben, die zum Kauf von Musikinstrumenten für die Jugendarbeit benötigt wird. In seiner Dank betonte der Vorstand die Bedeutung der musikalischen Nachwuchspflege, die in Spielberg in Jugendausbildung und Schulkooperation umgesetzt wird. Nach der Pause ging es weiter im Programm mit einem Theaterstück der besonderen Art: Die Theatertruppe verriet wieder „Spielberger Rathausgeschichten“.  Der Bürgermeister (Heiko Hunzelmann) und sein Amtsbote Hennes (Fabian Ottenschläger) mussten sich mit nächtlichen Eskapaden und Missverständnissen über die Praxisgebühr befassen. Im zweiten Teil wollten dann die „Frauen an die Macht“, insbesondere Frau Bürgermeister (Ute Haitz), und auch Baurat Kurrle (Nikolai Schaub) war wieder mit von der Partie. Mit zahlreichen Bezügen zur Spielberger Ortsgeschichte und großem komödiantischen Können bewältigten die Akteure all diese Probleme. Das Publikum bedankte sich mit einem herzlichen Applaus für die gelungene Aufführung. 
 
Herzlichen Dank sei allen gesagt, die zum Gelingen dieser Winterfeier beigetragen haben: den beiden Orchestern, der Theatertruppe, den Helfern und Helferinnen bei der Vorbereitung, in Küche und Ausschank und bei der Tombola, und auch den Spendern von Tombolapreisen. Dank dieser gemeinsamen Hilfe hat das Neue Jahr 2011 mit einer richtig schönen Winterfeier begonnen.
 
(Legende zum Bild:)
 
Ehrungen beim Musikverein Spielberg: Matthias Kühn (20 Jahre aktiv), Alfred Ungerer (40 Jahre fördernd), Vorstand Fredy Hesselschwerdt (v.l.n.r.).

 

Ostermontag mit allen Sinnen 
 
 Jedes Jahr lädt der Musikverein Spielberg zum Ostermontag ein, diesmal unter dem Motto „Mit allen Sinnen genießen“. Bei herrlichem Frühlingswetter fanden sich zahlreiche Gäste in der Berghalle ein, in Erwartung eines unterhaltsamen Programms und natürlich auch wegen der 3-Sterne-Küche des Musikvereins. Musikalisch bot das Blasorchester unter Isabell Liebich ein ausgesuchtes Ostermenü, wie immer sehr vielseitig, von der „Polka für zwei“ (mit Jörg Rau und Gerhard Liebich als Solisten) über Film- und Musicalmelodien bis zu bekannten Hits von Santana mit Alexander Mackert am Altsaxofon (anstatt Gitarre). Besonders witzig: die „Variationen über eine Küchenspüle“ mit viel Geklapper von 8 Köchen. Dazwischen beteiligte sich auch das Spielberger Jugendorchester unter Benjamin Knab  am Programm, ein gern gehörtes Novum am Ostermontag. Und noch eine angenehme Überraschung: auch Gesang war zu hören, und zwar von den „Skysingers“ des Spielberger Gesangvereins. Unter der Leitung von Uliana Nesterova erklangen bekannte Musical-Melodien, geeignet als Ein-stimmung auf die „Musical-Gala“ von Musik- und Gesangverein am 15. Oktober. 
 
Und wie war das mit Sinnen? Über das Hören wurde schon gesprochen, das Schmecken war um diese Tageszeit ebenfalls gefragt, und das Küchenteam des Musikvereins zeigte sich von seiner besten Seite. Zum Sehen gab es eine Ausstellung des Spielberger Fotografen Siegfried Retter, der auch zwei wunderschöne Musikvideos zeigte. Beim Riechen konnte man sein Geruchsempfinden auf die Probe stellen, und das Fühlen brachte Händen und Füßen fast vergessene Erfahrungen, vor allem in einem „Barfußpark“ direkt vor der Berghalle. 
 
Für diesen wunderschönen Ostermontag bedanken wir uns bei den beiden Orchestern und den Skysingers, beim Küchenteam und allen Helfern bei Vorbereitung und Organisation. Vielen Dank auch an Siegfried Retter für die Mitwirkung und an seine Frau Wilma für die Dekoration. Und einen herzlichen Dank an das Publikum – bis zum nächsten Mal!

 

Bericht vom Herbstkonzert am 24.10.2010

 

Einen eindrucksvollen Konzertabend erlebten die Gäste des Musikvereins Eintracht Spielberg. Mit ihrem „Herbstkonzert“, diesmal bewusst ohne Vorgabe eines Mottos, bewiesen die Formationen des Musikvereins in der Berghalle Spielberg vor allem die Vielfalt der Ausdrucksmöglichkeiten in der modernen Blasmusik. Rolf Hamberger, der Moderator des Konzertabends, stellte zunächst das Jugendorchester unter seinem neuen Dirigenten Benjamin Knab vor. Mit „A Day in Space“, „Boulevard of Broken Dreams“ und „Satellite“ zeigte sich ein junges Orchester von erfreulicher musikalischer Qualität, in das endlich unüberhörbar die Spielfreude zurückgekehrt ist. Das Publikum dankte mit viel Applaus und bekam auch seine geforderte Zugabe.

 

Nach kurzem Bühnenumbau wartete der Spielberger Musikverein mit einer weiteren Neuigkeit auf: das neu gegründete Saxofonquartett „Volle Kanne“ zog mit perfekt dargebotenen Saxofonklängen die Zuhörer in seinen Bann. Zunächst die „Carmen-Suite“, später noch die Stücke „Birdland“ und „Ulla in Africa“ sowie eine Zugabe glänzten mit rhythmischer Präzision und mitreißendem Groove. Hier wird Ensemblespiel auf hohem Niveau präsentiert. Den Hauptteil des Programms übernahm das Blasorchester des Musikvereins Spielberg unter Isabell Liebich, die an diesem Abend ebenfalls ihr erstes Konzert in Spielberg gab. Eine neue Dirigentin sorgt immer für gespannte Erwartungen, sowohl hinsichtlich der Programmauswahl wie der musikalischen Gestaltung. In beiden Kategorien konnten Isabell Liebich und ihre Musikerinnen und Musiker vollkommen überzeugen. Der „Einzug der Edlen“ aus der Oper „Mlada“ von Nikolai Rimski-Korsakow bildete die feierliche Eröffnung. Es folgte ein größeres Werk mit dem Titel „El Quijote“ nach Cervantes’ berühmtem Roman, aus der Feder des spanischen Komponisten Ferrer Ferran. Rolf Hamberger rezitierte hier als Sprecher einige Sätze aus der Romanhandlung, das Blasorchester lieferte dazu ein differenziertes Tongemälde, mit viel spanischem Flair und großer emotionaler Ausdruckskraft.

Nach der Pause der Schock: grausige Piratenflaggen auf der Bühne, Trommelwirbel, die Musiker kommen auf die Bühne und stimmen ein Seeräuberlied an. Es ist  Musik von Hans Zimmer aus dem Film „Fluch der Karibik: Am Ende der Welt“. Die Musik rauscht hier daher wie eine Piratengaleere bei schwerem Sturm, unterbrochen von langsamen Passagen und einem eindrucksvollen Oboensolo. Im Programm folgte der „Jazz-Walzer Nr.1“, eine fast unglaubliche Verbindung von Swing und Wiener Walzer. Noch mehr Big-Band-Sound gab es mit „The Lion sleeps Tonight“, bei dem der Löwe nicht schlief, sondern in den Posaunen gefährlich knurrte. Und zum Abschluss kam „Udo Jürgens Live“ mit vielen bekannten Melodien des beliebten Sängers. Das Publikum bedankte sich mit reichlich Applaus und ließ das Orchester erst nach zwei Zugaben von der Bühne, dem Marsch „Unter dem Doppeladler“ und dem „Midnight Dancer“. Der Konzertabend in Spielberg war ein gelungener Einstand für die beiden neuen Dirigenten und das Saxofonquartett, und er beeindruckte mit einem sorgfältig ausgewählten und überzeugend dargebotenen Musikprogramm.

Fredy Hesselschwerdt

 

 

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Musikprobe

Die Musikprobe des Blasorchesters findet jeden Dienstag von 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr im Probenraum der Berghalle Spielberg statt.

Wir würden uns freuen, Sie als neuen Musiker bei uns begrüßen zu dürfen. Kommen Sie doch einfach mal bei uns vorbei!

Musikprobe Jugend

 

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Termine demnächst

Sa. 6. Oktober - All Day
Mostkerwe Traube
Fr. 19. Oktober - All Day
Probenwochenende Berghalle
Fr. 19. Oktober - All Day
Probenwochenende Berghalle
Fr. 19. Oktober - All Day
Probenwochenende Berghalle
Fr. 9. November - All Day
Generalprobe Berghalle Spielberg